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Die Mitte - Wil-Untertoggenburg Ortsparteien Die Mitte WilNews Mitgliederversammlung 2026
3. März 2026 – An der diesjährigen Mitgliederversammlung der Die Mitte Wil nahmen 66 Parteimitglieder teil. Neben den statutarischen Geschäften standen insbesondere wichtige personelle Entscheide sowie aktuelle politische Themen der Stadt Wil im Mittelpunkt der Versammlung.
An der Mitgliederversammlung der Die Mitte Wil vom 2. März 2026 standen die bevorstehenden Ersatzwahlen vom 14. Juni 2026 im Zentrum. Die Parteimitglieder nominierten einstimmig Stadtrat Andreas Breitenmoser als Kandidaten für das Stadtpräsidium sowie den ehemaligen Stadtparlamentarier Thomas Abbt für den frei werdenden Sitz im Stadtrat.
Die Kandidatur von Andreas Breitenmoser steht im Zusammenhang mit dem angekündigten Rücktritt des amtierenden Stadtpräsidenten Hans Mäder, der sein Amt im August 2026 abgeben wird. Breitenmoser gehört seit mehreren Jahren dem Stadtrat an und erzielte bei den letzten Wahlen das beste Resultat aller Mitglieder des Gremiums.
Mit Thomas Abbt schlägt Die Mitte Wil einen politisch erfahrenen Kandidaten für den Stadtrat vor. Der frühere Stadtparlamentarier möchte sich nach einer gesundheitlichen Pause wieder aktiv in der Stadtpolitik engagieren und seine Erfahrung einbringen.
Die beiden Kandidaten stellten sich im Rahmen der Versammlung den Mitgliedern persönlich vor. Die Veranstaltung fand in den neuen Räumlichkeiten des Hotels von Rotz statt.
Präsidentin Eliane Keller-Hollenstein blickte in ihrem Jahresbericht auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück und hob insbesondere die sorgfältige Vorbereitung der anstehenden Ersatzwahlen hervor.
Die bisherigen Mitglieder des Vorstands wurden von der Versammlung bestätigt. Neu in das Gremium gewählt wurde Sabrina Schweizer.
Fraktionspräsident Reto Gehrig informierte über aktuelle Themen aus dem Stadtparlament. Dazu gehören unter anderem die Finanzplanung der Stadt, Projekte im Bahnhofgebiet, Hochwasserschutzmassnahmen, Schulbauprojekte sowie die Entwicklung von WILWEST.
In der anschliessenden Diskussion wurde zudem die Situation rund um fehlende Demenzpflegeplätze in Wil thematisiert. Während zusätzliche Plätze in Rossrüti geplant sind, verzögert sich das Projekt für betreutes Wohnen in Bronschhofen aufgrund von Einsprachen. Die Partei bekräftigte, sich weiterhin für tragfähige Lösungen in der Alters- und Pflegepolitik einzusetzen.
Mit diesen Nominationen geht Die Mitte Wil zuversichtlich in die kommenden Ersatzwahlen und setzt sich weiterhin für eine konstruktive und lösungsorientierte Politik im Interesse der Stadt Wil und ihrer Bevölkerung ein.